Das Thema „Öko“ ist in aller Munde. Laut einer Studie aus dem Jahre 2002 glauben 93 Prozent der Europäer, dass sich Chemikalien negativ auf ihre Gesundheit auswirken und stehen Ihnen deshalb kritisch gegenüber. Wir begegnen Chemikalien in allen Lebenslagen von Reinigungsmitteln bis hin zu unserer Bekleidung. Doch wer sorgt dafür dass uns, vor allem unsere Kleidung nicht krank macht? Bisher wissen Unternehmen und letztendlich Verbraucher noch viel zu wenig über verwendete Chemikalien in unserer Kleidung.
Dieser Tatsache wirkt die Chemikaliengesetzgebung (REACh) entgegen, die am 01. Juni in Kraft getreten ist. REACh bezeichnet die Registrierung, Evaluierung, Autorisierung und Beschränkung von Chemikalien. Neben der Registrierung besonders gefährlicher Stoffe besteht die Besonderheit von REACh in der Kommunikation innerhalb der Lieferkette. Die Verantwortung betrifft gleichermaßen Hersteller, Importeure, Händler und sog. nachgeschaltete Anwender. Bedenkliche bzw. Besorgniserregende Stoffe werden in einer Datenbank registriert und können somit von den Abnehmern als solche erkannt werden. Eine erste Auswahl dieser Stoffe hat bereits stattgefunden und soll bis zum 14.04.2009 beendet werden. Im Anschluss an die Registrierung können Beschränkungs- oder Zulassungsverfahren für bestimmte Stoffe eingeleitet werden.
Weitere Informationen zu diesem Thema findet ihr unter http://www.reach-info.de/.
Allgemein